IT-Sicherheit – Zero Trust: Wie moderne Netzwerksicherheit endlich auch für Nicht-Konzerne bezahlbar wird

Zero Trust macht moderne Enterprise-Sicherheit erstmals für kleine und mittelständische Unternehmen realistisch nutzbar. Genau darin sehen wir bei dacapo IT solutions einen der wichtigsten Entwicklungsschritte moderner IT-Sicherheit der letzten Jahre.

Inhalt:

1. Warum klassische Netzwerke heute ein Sicherheitsrisiko darstellen
2. Zero Trust einfach erklärt
3. Warum dieses Sicherheitsniveau lange nur Konzernen vorbehalten war
4. Wie moderne Zero-Trust-Lösungen das Spiel verändern
5. So setzt dacapo IT solutions Zero Trust in der Praxis um
6. Der größte Vorteil: Cyberangriffe bleiben auf einzelne Geräte begrenzt
7. Warum Zero Trust das klassische VPN zunehmend ersetzt
8. Mehr Flexibilität im Büro, Homeoffice und Notfall
9. Warum auch reine Cloud-Unternehmen profitieren
10. Welche Kosten und Grenzen es gibt
11. Fazit: Enterprise-Sicherheit wird für KMU bezahlbar

Hier ein Auszug der relevantesten Themen wie wir unsere Produkte weiterentwickeln werden.

Warum klassische Netzwerke heute ein Sicherheitsrisiko darstellen

Stellen Sie sich vor, jeder Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen könnte grundsätzlich jedes Gerät und jeden Bereich im Firmennetzwerk erreichen.

Genau so wurden viele Netzwerke über Jahre aufgebaut: Erst darf alles miteinander kommunizieren, anschließend versucht man, einzelne Bereiche wieder einzuschränken.

Das Problem: Wird ein Gerät durch Schadsoftware, Ransomware oder einen Cyberangriff kompromittiert, kann sich der Schaden oft nahezu ungehindert im Netzwerk ausbreiten.

Genau hier setzt das Sicherheitskonzept Zero Trust an.

Die Grundidee ist einfach:

Vertraue keinem Gerät automatisch. Gib nur die Zugriffe frei, die wirklich benötigt werden.

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Zero Trust einfach erklärt

Zero Trust bedeutet übersetzt: „Vertraue niemandem.“

Natürlich geht es dabei nicht um Mitarbeiter oder Geschäftspartner, sondern um Geräte und Netzwerkzugriffe.

Ein neu angeschlossenes Gerät erhält zunächst keinen Zugriff auf interne Systeme. Erst wenn eindeutig feststeht, welches Gerät und welcher Benutzer es ist und welche Aufgaben es erfüllen soll, werden die benötigten Verbindungen freigeschaltet.

Das Prinzip lautet:

Nicht mehr: Alles ist erlaubt, bis etwas gesperrt wird.

Sondern:

Alles ist gesperrt, bis etwas ausdrücklich erlaubt wird.

Dadurch entsteht von Anfang an ein deutlich höheres Sicherheitsniveau

Warum dieses Sicherheitsniveau lange nur Konzernen vorbehalten war

Die Idee hinter Zero Trust ist nicht neu.

Große Konzerne setzen ähnliche Prinzipien bereits seit vielen Jahren ein. Dafür waren jedoch komplexe Netzwerkstrukturen und teure Hardware notwendig:

  • aufwendig konfigurierte Netzwerk-Switches
  • VLANs zur Trennung von Netzwerken
  • Radius-Server zur Geräteerkennung
  • umfangreiche Firewall-Regelwerke

Diese Lösungen funktionieren hervorragend, benötigen jedoch viel Know-how, laufende Pflege und entsprechende Budgets.

Für kleine und mittelständische Unternehmen war dieser Aufwand in der Praxis meist nicht wirtschaftlich.

Wie moderne Zero-Trust-Lösungen das Spiel verändern

In den letzten Jahren sind neue Technologien entstanden, die viele dieser komplexen Aufgaben durch spezialisierte Software übernehmen.

Dadurch wird die Umsetzung von Zero Trust deutlich einfacher:

  • weniger technische Komplexität
  • geringere Implementierungskosten
  • zentral verwaltbare Zugriffsregeln
  • auch für kleinere Unternehmen realistisch einsetzbar

Anders gesagt: Sicherheitsstandards, die früher nur Konzernen vorbehalten waren, werden heute auch für kleinere Unternehmen erreichbar.

So setzt dacapo IT solutions Zero Trust in der Praxis um

Bei dacapo IT solutions betrachten wir Zero Trust nicht als einzelnes Produkt, sondern als modernes Sicherheitskonzept.

Das Netzwerk wird dabei so aufgebaut, dass Geräte zunächst voneinander getrennt arbeiten.

Jedes Gerät erhält nur die Verbindungen, die für seine Aufgaben benötigt werden.

Dadurch entsteht eine klare Trennung:

  • Der Vertriebs-PC erreicht die Systeme, die für den Vertrieb benötigt werden.
  • Die Buchhaltung erhält Zugriff auf ihre Anwendungen.
  • Ein Gastgerät bleibt auf den Gastzugang beschränkt.
  • Nicht benötigte Verbindungen bleiben gesperrt.

Nur was gezielt einem Benutzer freigegeben wurde hat Zugriff.

Der größte Vorteil: Cyberangriffe bleiben auf einzelne Geräte begrenzt

Für kleine und mittelständische Unternehmen ist das der größte Sicherheitsgewinn.

Wird ein einzelner PC infiziert, bedeutet das nicht automatisch, dass sofort das gesamte Unternehmen betroffen ist.

Da Geräte untereinander isoliert sind, kann sich ein Angreifer nur innerhalb der erlaubten Verbindungen bewegen.

Das reduziert deutlich das Risiko:

  • weniger Seitwärtsbewegungen im Netzwerk
  • geringere Ausbreitung von Schadsoftware
  • höhere Widerstandsfähigkeit gegen Ransomware
  • kleinere Angriffsflächen

Einfach gesagt: Wenn ein Raum brennt, halten die geschlossen Brandschutztüren. So bleibt der Schaden auf einen begrenzten Bereich beschränkt.

Warum Zero Trust das klassische VPN zunehmend ersetzt

Ein weiterer wichtiger Vorteil betrifft mobiles Arbeiten.

Früher mussten Mitarbeiter häufig erst eine VPN-Verbindung starten, bevor sie auf Unternehmensressourcen zugreifen konnten.

Mit modernen Zero-Trust-Lösungen wird stattdessen geprüft:

  • Welcher Benutzer meldet sich an?
  • Welches Gerät wird verwendet?
  • Welche Anwendungen werden benötigt?

Anschließend werden genau diese Dienste freigegeben.

Für Mitarbeiter bedeutet das:

  • weniger technische Hürden
  • einfacherer Zugriff
  • gleiche Arbeitsumgebung im Büro, Homeoffice oder unterwegs

Warum auch reine Cloud-Unternehmen profitieren

Selbst Unternehmen, die nahezu vollständig mit Microsoft 365 oder anderen Cloud-Diensten arbeiten, profitieren von Zero Trust.

Warum?

Die Endgeräte im Unternehmen bleiben weiterhin voneinander getrennt.

Falls ein Arbeitsplatz kompromittiert wird, kann sich ein Angreifer nicht automatisch auf andere Geräte ausbreiten.

Zero Trust schützt also nicht nur Server und lokale Systeme, sondern verbessert auch die Sicherheit in modernen Cloud-Umgebungen. Das ist auch umgekehrt möglich, wer nicht in Zero Trust ist, kommt auch nicht in die Cloud-Umgebung.

Welche Kosten und Grenzen es gibt

Ja, eine ehrliche Betrachtung gehört dazu.

Viele Zero-Trust-Lösungen werden pro Benutzer oder Gerät lizenziert.

Wenn ausschließlich ein einfaches VPN ersetzt werden soll, können dadurch zusätzliche laufende Kosten entstehen.

In der Praxis überwiegen jedoch häufig die Vorteile, da gleichzeitig mehrere Bereiche modernisiert werden:

  • Netzwerkzugriffe
  • Remote-Zugriffe
  • Benutzerverwaltung
  • Sicherheitsrichtlinien

Fazit: Enterprise-Sicherheit wird für KMU bezahlbar

Zero Trust ist keine revolutionäre neue Erfindung. Neu ist vielmehr, dass die Technologie heute auch für kleine und mittelständische Unternehmen wirtschaftlich nutzbar geworden ist.

Die Sicherheitslogik wird dabei vollständig umgedreht:

Früher: Alles ist erreichbar, bis es eingeschränkt wird.

Heute: Nichts ist erreichbar, bis es freigegeben wird.

Für Unternehmen bedeutet das:

  • deutlich höhere Sicherheit
  • geringeres Risiko bei Cyberangriffen
  • einfacheres Arbeiten von überall
  • weniger Komplexität in der IT
  • Technologien, die früher nur Konzernen vorbehalten waren

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